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Dr. Frank Löschmann, Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen
Sachsen GmbH, bezeichnete die Entscheidung des Vorstands und
Aufsichtsrates der Volkswagen Aktiengesellschaft als eine wichtige
Weichenstellung für die Zukunft von Volkswagen in Sachsen. Mit rund
150 Millionen Euro jährlich würden vorrangig die Fertigungstechnik der
Lackiererei modernisiert und notwendige Strukturinvestitionen für die
Erhaltung der Drehscheibenfunktion des Werkes Zwickau getätigt.
Golf und Passat würden auch zukünftig das Fertigungsspektrum in
Zwickau bestimmen. In Chemnitz werde der Ausbau der Pilotfunktion
für neue Motoren und die Anlaufkompetenz mittelfristiges Ziel sein.
"Wir schaffen so die Voraussetzungen, weiterhin wettbewerbsfähig
produzieren zu können und schaffen so die
Basis dafür, uns für zu-
künftige Fahrzeug- und
Motorenmodelle zu empfehlen", so Löschmann.
Er fügte hinzu, dass
diese Investitionen ein Vertrauensvorschuss und
Herausforderung für
die weitere konsequente Erreichung der Produktivitätsverbesserung
pro Jahr von rund 10 Prozent in diesem
Zeitraum seien.
Als klares Bekenntnis für die Leistungsfähigkeit der sächsischen
Volkswagen-Mitarbeiter wertete der Vorsitzende des Gesamtbetriebs-
rates, Jens Rothe, die Investitionsentscheidung. Der Zukunftssicherungs-
tarifvertrag, in dem Management und Belegschaft jeweils ihren Beitrag
zur Kostenoptimierung und Wettbewerbsfähigkeit der Standorte erklärt
hätten, und der bis 2011 betriebsbedingte Kündigungen ausschließe,
sei damit auf eine solide Basis gestellt worden. Rothe weiter: "Es lohnt
sich, dass jeder an seinem Platz für die Zukunft des Unternehmens
eintritt und seine Ideen einbringt. Der Volkswagen-Weg und das
Volkswagen-Produktionssystem sind unsere gemeinsame Zukunft."
Volkswagen Sachsen GmbH
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