Kassberg verliert
hässliche Flecken
Bauträger saniert neun Häuser in dicht
besiedeltem Viertel – von Sandra Czabania
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Kaßberg. Die Berliner Bau-
träger- und Vertriebsgesell-
schaft für Immobilien (B&V)
legt auf dem Kaßberg richtig
los. Gebaut wird bereits an
der Weststraße 69 und 116
sowie am Eckgebäude
Weststraße 76/Franz-Meh-
ringstraße 1 und 3. Die zwei
Wegen der Sanierung des Eckhauses
ist die Mehringstraße bis zur Les-
singstraße derzeit Einbahnstraße.
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letzten unsanierten Häuser
in der Rudolf-Marek-Straße,
Nummer 7 und
14, sollen
demnächst in
Angriff ge-
nommen werden und laut
Werbetafel
im Sommer fertig
sein.
Noch in Planung
sind die
Barbarossastraße 59 sowie
die
Horst-Menzel-Str. 13.
Trotz hohen Leerstands
auf
dem Kaßberg wie in
ganz
Chemnitz sieht
B&V-Ge-
schäftsführer
Klaus D.Mün-
ster keine
Probleme, Mieter
für
seine Wohnungen zu be-
kommen. "Aufgrund
unserer
guten Bauqualität sowie der
mieterfreundlichen Grund-
risslösungen" habe die B&V
bei den bislang schon
4.000
fertig gestellten
und ver-
kauften Wohnungen im ge-
samten
Stadtgebiet einen
Vermietungsstand von etwa
95 Prozent.
Die Wohnungen in der
West- und in der Mehring-
straße seien bereits ver-
kauft. Mit der Vermietung
werde man in Kürze be-
ginnen. Auch für die Woh-
nungen in der Marekstraße
habe man bereits Kapital-
anleger gewonnen.
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Größtes Vorhaben des Berliner Bauträgers "B&V" derzeit auf dem Kaßberg: die Sanierung
des Eckhauses Weststraße 76/Franz-Mehring-Straße 1 und 3. Sämtliche Wohnungen
sind an Kapitalanleger verkauft. Foto: Andreas Truxa |
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Wie Münster erklärt, sei man der Mei-
nung, gut ausgestattete Zwei- und
Dreiraumwohnungen mit einer Größe
zwischen 40 und 70 Quadratmetern
und "vernünftigen Grundrissen" ließen
sich gut vermieten.
Einige Lösungen für das allgemeine
Parkplatzproblem auf dem dicht be-
siedelten Kaßberg nannte Mathias
Schaal, Niederlassungsleiter von B&V
in Chemnitz. So gehören beispiels-
weise zum Haus Weststraße 116
eigene Stellplätze. Bei anderen Häu- sern sei geplant, dass die Mieter nahe
gelegene Tiefgaragenplätze nutzen. Wie viel Geld der Bauträger in die
Sanierung der Objekte auf dem Kaß-
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berg investiert, verriet Geschäfts-
führer Münster hingegen nicht.
B&V hat in der Vergangenheit in
Chemnitz zum Beispiel auf der Hum-
boldthöhe und im Heimgarten, zahl-
reiche denkmalgeschützte Wohnbau-
ten saniert und nach eigenen Angaben
sehr erfolgreich vermietet. Jüngstes
Projekt sind die neun Häuser der
Krenkelstiftung in Altchemnitz, die
die Berliner Gesellschaft in letzter
Minute vor dem Abriss bewahrt und
für 4,9 Millionen Euro saniert hat.
Die ersten Mieter sind im Januar ein-
gezogen. Im gesamten Stadtgebiet
baut und plant die B&V derzeit an
rund 30 Objekten. |
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