von Greta Taubert

LEIPZIG. Für 1000 Menschen
haben sich mit dem neuen
Frachtdrehkreuz der Post-
tochter DHL am Flughafen
Leipzig/Halle bereits die
größten Hoffnungen erfüllt:
Sie wurden eingestellt und
haben Arbeitsplätze mit
Zukunft. . .


Tor nach Osteuropa

Das Luftfrachtdrehkreuz wird
neben Hongkong und Willming-
ton eines der drei zentralen
DHL-Drehkreuze sein.
Von Mitte 2008 an sollen
täglich 50 Frachtflugzeuge
starten und landen.
Leipzig/Halle löst dann
Brüssel als internationales
Drehkreuz ab. . .

. . . Schon jetzt haben
namhafte Speditionen wie
Kühne & Nagel sowie
Schenker sich im Güterver-
kehrzentrum, das in direkter
Nachbarschaft zum Flug-
hafen liegt, eine Dependance
eingerichtet. Seit 1995 ver-
schickt die Katalogfirma
Quelle ihre Pakete haupt-
sächlich von Leipzig in die
Welt. Der weltgrößte Inter-
net-Einzelhändler Amazon
bereitet auf einem Areal so
groß wie elf Fußballfelder
sein zweites deutsches Lo-
gistikzentrum aus. . .



. . . Der Logistikwissen-
schaftler Reinhard Jüne-
mann vom Fraunhofer Institut
schätzt, dass in den nächsten
Jahren weitere 100.000 Ar-
beitsplätze rings um das Luft-
frachtdrehkreuz entstehen
könnten. In seinem Bericht
aus dem Jahr 2005 sprach
er der Region Mitteldeutsch-
land ein einormes Wachs-
tumspotenzial auf dem
Logistiksektor zu. . .


Gefragter Standort

Ansiedlung:
Der Deutsche
Post- Konzern investiert rund
300 Millionen Euro in den
neuen Standort ihrer Logistik
und Expresstocher DHL am
Flughafen Leipzig/Halle.
Bis zum Jahr 2012 sollen
rund 3.500 Arbeitsplätze
geschaffen werden. Als
Folge dieser Ansiedlung, so
schätzen Experten, werden
mindestens weitere 7.000 Ar-
beitsplätze im Umfeld des
global tätigen Wirschaftsunter-
nehmen in der Region Leipzig
hinzukommen.

Investoren
: Die Region
Leipzig zählt zu den Stand-
orten in Ostdeutschland, die
vergleichsweise viele In-
vestoren gewinnen konnten,
unter anderem in der Auto-
industre Werke von BMW
und Porsche.
 
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