Leipzig und Dresden vor Höhenflug Studie sieht Sachsen-Großstädte auf Niveau von Frankfurt und Düsseldorf
Bad Homburg - Die ostdeutschen Metropolen Leipzig und Dresden dürften in den kommenden Jahren aussichtsreiche Standorte für Immobilieninvestitionen werden. Das zeigt das aktuelle "Immobilienmarkt-Rating" der Feri Rating & Research AG (Bad Homburg). Feri rechnet dort mit steigenden Mieten für Büro- und Einzelhandelsimmobilien sowie für Wohnungen in guten Lagen. In den beiden Städten dürften dann auch die Kaufpreise für Wohnimmobilien weiter steigen und in Leipzig auch die Kaufpreise für Bürogebäude.
Im "Immobilienmarkt-Rating" des Unternehmens wurden 67 deutsche Städte in den Bereichen Wirtschaft, Büro- und Wohnimmobilien sowie Einzelhandelsimmobilien untersucht und bewertet. "Leipzig und Dresden belegen in den neuen Bundesländern dabei die Spitzenplätze. Die beiden Städte haben es geschafft, zu den westdeutschen Wachstumsregionen aufzuschließen", sagt Wolfgang Kubatzki, Leiter Real Estate bei der Feri Rating & Research AG. Steigende Bevölkerungs- und Haushaltszahlen in beiden Sachsen-Metropolen dürften auch künftig ein dynamisches Wachstum zeigen. Feri erwartet für Dresden bis 2016 einen Bevölkerungsanstieg um 8000 Einwohner auf dann 509 000. Und auch in Leipzig sollte sich die Bevölkerungszahl um 5000 auf 511 000 Einwohner in acht Jahren erhöhen.
Im gesamtdeutschen Vergleich stehen beide Städte mit an der Spitze: In der Kategorie Wohnimmobilien liegen Leipzig und Dresden im Rating gleichauf mit Frankfurt am Main, mit Düsseldorf und Mainz. "Bei Neubaumietwohnungen rechnen wir bis zum Jahr 2016 mit einem Anstieg der Nettokaltmieten von im Schnitt 5,80 Euro pro Quadratmeter heute auf 7,30 bis 7,50 Euro", glaubt Kubatzki. Bei großen, hochwertigen Wohnungen und bei top-sanierten Altbauten sei ebenfalls mit weiteren Mietsteigerungen zu rechnen. |