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| Auszug aus "Immobilien vermieten" Ausgabe 5/2007 Wohnungsmarkt Leipzig "Leipzig kommt" |
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| Mit diesem Slogan warb die Messestadt vor einigen Jahren.
Keine leeren Versprechungen. |
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| Wer heute die sächsische Metropole und ihre Umgebung besucht, findet dort zumindest punktuell den Aufschwung Ost, der anderen Orts noch immer nicht so richtig in die Gänge kommen will. Ein günstiges Zeugnis in Sachen Wirtschaft und Wohnen stellen der Universitätsstadt in Mitteldeutschland denn auch die Immobilienprofessionals der HVB-Expertis GmbH in ihrer jüngsten Wohnungsmarktanalyse aus. "Der Großraum Leipzig etabliert sich als eines der wichtig-sten Wirtschaftszentren in Ostdeutschland. Der Wohnungs- markt hat sich im Zuge dessen konsolidiert", heißt es dort. Impulse vom Arbeitsmarkt Gegen den Trend in Sachsen kann Leipzig auf der Haben- seite leicht steigende Einwohnerzahlen verbuchen. Die Zu- wanderung ist – im Ergebnis einer offensiven Standort- politik größtenteils arbeitsmarktbedingt. BMW, Porsche sowie eine ganze Reihe Zulieferer der Automobilindustrie haben sich in der einstigen Hochburg des Buchdrucks angesiedelt. Mit der Präsenz von Medien, Banken und Versicherungen profiliert sich die Messestadt zudem als Dienstleistungsstandort. Von weiteren Großprojekten wie dem City-Tunnel, dem Ausbau des Flughafens und nicht zuletzt dem DHL-Logistik-Drehkreuz ab 2008 erwarten die HVB-Marktbeobachter auch in der Zukunft Impulse für den Arbeits- und Wohnungsmarkt. Und zugleich ein weiteres Sinken der Leerstände. Diese bewegen sich derzeit mit rund 16 Prozent noch immer auf einem vergleichsweise hohen Niveau, sind der Analyse zufolge jedoch zuletzt spür- bar gesunken. Zuwanderung wie auch geringe Bautätigkeit (Tiefstand 2005 mit 500 neuen Wohneinheiten) haben daran einen Anteil. Darüber hinaus kam bis Mitte 2006 für insgesamt 6.000 Wohneinheiten das Aus mit der Abrissbirne. Vermutlich noch nicht das Ende vom Lied. Von den derzeit leer stehenden Einheiten stufen die HVB-Marktbeobachter etwa ein Drittel als vermietungsfähig ein. |
Renaissance für Gründerzeithäuser Eine Renaissance im doppelten Sinne erleben derzeit die Gründerzeitviertel der Stadt: Wieder auf Vordermann gebracht – nach Jahrzenten des Verfalls – gibt es hier regen Zulauf von Käufern wie auch Mietern. In den guten und sehr guten Lagen beidseitig des zentralen Grün- gürtels und in der Innenstadt registrieren die Markt- beobachter der Hypovereinsbank-Tochter HVB Exper- tise GmbH eine gute Nachfrage nach sanierten Bestands- objekten. Auch Mietobjekte mit gutem Lagepotenzial verzeichnen der Analyse zufolge eine Nachfragebelebung. An solchen Standorten beobachten die Marktforscher stabile bis tendenziell sogar leicht steigende Mieten. Zunehmenden Bedarf machen sie bei preisgünstigen kleineren Wohnungen aus. Am Leipziger Markt für Eigentumswohnungen dominieren Bestandsobjekte – und dabei der Erstverkauf sanierter Wohnungen. Den Erwerb denkmalgeschützter Objekte lassen sich die Interessen im Schnitt 1.900 Euro pro Qua- dratmeter kosten. Den Erstverkaufsspreisen für Neu- und Altbauwohnungen bescheinigt die Analyse damit seit 2001 ein "stabiles Niveau".
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